Spiele Übersicht                  Entwicklung der Spielfähigkeit                               


In der psychologischen Literatur werden vier Typen benannt:

Das sensomotorische Spiel zeichnet sich durch ein stetes Wiederholen von Ereignissen aus, bei dem das Kind eine direkte Freude an der Tätigkeit ausdrückt (geben - nehmen, zeigen - verstecken).

Im Symbolspiel (auch Illusions- Fiktions- oder Phantasiespiel) werden gängige Lebenssituationen mit fiktiven oder realen Partnern wiederholt (Puppe füttern, Bilderbuch anschauen).

Beim Rollenspiel werden Situationen mit Personen übernommen und frei nachgespielt (Doktorspiel, Vater Mutter Kind). Dieser Spielform vorgeschaltet ist das Parallelspiel, in dem die Kinder sich in Partner einfühlen, aber nicht in deren Spiel eingreifen.

Bei dem Regelspiel lassen sich die Kinder bei festen Spielregeln auf einen Vergleich ein. "Sich messen" wird zum Hauptgegenstand des Spiels.

Ein nicht so großes Interesse bei den Psychologen finden die Bewegungsspiele, die sich sicher auch in die gegebenen Kategorien einteilen lassen, die bei altersgemischten Gruppen aber nicht die zentrale Bedeutung des Kindes als Akteur darstellen.


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